Erfolgreich einen Job finden

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Wie finde ich in den USA einen geeigneten Job? Wie sind die Erfolgschancen? Wo und bei wie vielen Unternehmen muss man sich bewerben, um etwas zu finden?

All diese Fragen und viele mehr beschäftigten mich während meiner Collegephase. Schließlich wollte ich Anfang Januar nicht ohne Job dastehen.

Insgesamt habe ich 60-70 Bewerbungen im Laufe der Monate losgeschickt. Ziemlich viel für jemanden, der es bisher nicht gewohnt war nach einem Job zu suchen. Wie man sich in den USA richtig bewirbt habe ich im Vorbereitungsseminar und in meinen Collegekursen bereits gelernt. Doch ein guter Lebenslauf und die richtige Motivation ist nicht alles. Die meisten Jobs lassen sich durch persönliche Kontakte finden.

Dass die Wirtschaft in den USA immer noch sehr schlecht ist ist ja nichts Neues.Als Deutscher Bewerber ist es dann nochmal schwieriger. Meine Gasteleltern hatten gute Kontakte zu Bankdirektoren und Managern, aber durch den Einstellungsstop bin ich da nicht untergekommen. Bei verschiedenen Banken hatte ich auch Vorstellungsgespräche. Die sind immer sehr gut verloffen, doch es wurde auch betont, dass die Banken längerfristig suchen. Da wir in den USA nur ein halbes Jahr arbeiten können, lohnt sich der Aufwand und das Training im Endeffekt nicht. Keiner sagt also „ah, ein Deutscher, der für ein halbes Jahr arbeiten will, eine Einarbeitsungszeit braucht und auch angemessen bezahlt werden will – Herzlich Willkommen in den USA!“.

Dafür habe ich ja drei Teilzeitjobs gefunden. Wobei ich mir überlegt habe an der Auburn Universität Nachhilfe/Tutoring für Deutsch zu geben – wenn ich wieder mehr Zeit habe. Ich war auch in der glücklichen Situation, Jobs absagen zu können, da ich im Endeffekt doch ein gutes Angebot an Arbeitsmöglichkeiten geboten bekommen habe.  Ein guter Tip ist, sich breit gefächert zu bewerben und Jobs anzunehmen, die man vorher noch nicht gemacht hat. Man will ja schließlich auch neue Erfahrungen machen.

Um wirklich Arbeit zu bekommen darf man auch nicht wählerisch sein – sondern soll froh sein, dass man überhaupt etwas gefunden hat. Ich bin mit meiner derzeitigen Jobsituation sehr zufrieden, da ich gut ausgelastet bin und typische Studentenjobs gefunden habe. Die meisten meiner Kolleginnen und Kollegen studieren an der Uni in Auburn, deswegen ist das Arbeitsklima eher locker.

Heute hatte ich ein Bewerbungsgespräch bei einer deutschen Firma, die Aluminum Teile für Autos herstellt. Den Leiter des Qualitätsmangements habe ich neulich kennengelernt und dann hab ich ihn gleich gefragt wie´s ausschaut mit nem Job. Im Laufe des Gesprächs heute hat sich herausgestellt, dass sie jemanden längerfristig gebrauchen könnten. Also eher nix für mich. Unterstützung im Qualitätsmanagement können sie aber trotzdem gebrauchen. Sie überlegen es sich und melden sich in den nächsten Tagen. Cool wärs schon in ner kleinen (30 Mitarbeiter) deutschen Firma in Alabama zu arbeiten. Vor allem weil die Firma ziemlich neu ist und trotz Wirtschaftlage boomt.

DSCF1001 - Kopie

Ich und meine älteste (und kleinste) Arbeitskollegin, Mrs. Mary.

Posted on März 3rd 2010 in Erfolgreich einen Job finden

2 Responses to “Erfolgreich einen Job finden”

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