Feb
25
2010
The Wizard of Oz
Author: MerleAm Dienstag sind wir nach Liberal gefahren um uns das Wizard of Oz Museum da anzugucken. Die Fahrt dauert in etwa eine Stunde, etwas laenger als nach Dodge City.
Nathalie kannte den Film noch garnicht, was ich leider nicht vorher wusste und Tanja kannte nur den Zeichentrick-Film. Also hat Nathalie entschieden, dass sie die Tour durch das Oz-Haus und das Dorothy-Haus nicht mitmachen will. Aber immerhin gabs auch noch einen Teil vom Museum der umsonst war und der sich mehr um die Realitaet gedreht hat. Wie ein typisches Wohnzimmer und ein Arztzimmer frueher ausgesehen haben, eine kleine Indianerausstellung und ein Teil ueber Geisterstaedte.
Tanja und ich haben dann die gefuehrte Tour gemacht, weil man sonst nicht in die Ausstellung zum Thema Oz kommt. Das Dorothy Haus war ein Haus, das der Zeit, zu der der Film spielt nachempfunden war und das Oz-Haus ist eine grosse Halle, in der die Geschichte wirklich schoen mit Figuren aufgebaut wurde. Mir hat das sehr gut gefallen.
Zwei Informationen musste ich unbedingt an Judy weiterreichen. Der Name Oz ist dadurch entstanden, dass der Schriftsteller ueberlegt hat, wie er dieses Land denn nun nennen koennte und mal im Zimmer rumgeguckt hat. Und direkt vor seiner Nase stand ein alter Aktenschrank mit drei Schubladen die nach dem Alphabet unterteilt waren. Und dadurch war die letzte O-Z.
Und Information Nummer zwei. In der Geschichte wird nie erwaehnt, wo Dorothy genau gekommt, nur, dass sie aus Kansas ist. Und die Leute in Liberal sind zur Regierung von Kansas gegangen und haben gefordert, dass die entscheiden, dass Dorothy aus Liberal ist. Also haben die entschieden, dass das so ist und dass keine andere Stadt mehr sagen darf, dass Dorothy da gewohnt hat. Finde ich mal wieder unglaublich. Da entscheidet ein Schriftsteller das allgemein zu halten um einfach eine Kansas-Geschichte zu schreiben und eine Stadt entscheidet, dass die das einfach mal fuer sich beanspruchen wollen und irgendwelche Politiker sind der Meinung, dass die das einfach mal festlegen duerfen. Naja…
Nach dem Museum sind wir dann wieder nach Garden City gefahren. Vom College aus gabs eine Dinner fuer die Internationalen Studenten und ich hatte gefragt ob ich zwei Freunde aus Deutschland mitbringen darf. Bob und Judy waren auch da, weil verschiedene Lehrer naemlich aufgefordert wurden zu kochen.
Die Tische waren in einem Kreis angeordnet, der allerdings so gross war, dass man mit dem Gegenueber keine Unterhaltung fuehren konnte und der Grossteil der anderen ‘Auslaender’ musste nach 30 Minuten schon zu einer Unterrichtsstunde. Aber das Essen war sehr lecker.
Abends zuhause gabs dann noch Magaritas. Mhhhh












