Chicago – Tag 4

Author: Merle

Nachdem wir ausgeschlafen hatten haben wir uns dann mal wieder warm eingewickelt und haben uns zur “bean” aufgemacht. Ein spiegelndes Metall-Kunst-Objekt in Form einer Bohne.
Nach der Bohne haben wir uns dann wieder per Bus und Bahn auf Reisen gemacht. Wir hatten einen Pass fuer Chicago gekauft bei dem fuenf Attraktionen inbegriffen sind. Eins davon war ein Museum, und da wir das noch nicht gemacht hatten sind wir also dahin gefahren.
Im Nachhinein haette ich da lieber einen ganzen Tag verbracht. Aber wir hatten fuer den Abend schon geplant nach Naperville zu fahren, also hatten wir nur etwa 3 Stunden Zeit. Unter andrem ist in diesem Museum ein deutsches U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg ausgestellt. Der Teil vom Museum wurde extra um das U-Boot rum gebaut. Ansonsten gab es eine Weihnachtsausstellung mit Weihnachtsbaumen fuer einzelne Laender und der Beschreibung, wie Weihnachten da gefeiert wird. Mir ist leider im Nachhinein aufgefallen, dass ich kein Foto von dem deutschen Baum gemacht habe.
Im Muesum haben wir uns auch einen Film angeguckt, wieder in einem IMax. Der menschliche Koerper. Sehr interessant!
Nach dem Film haben wir uns getrennt. Bob wollte gerne noch einmal zurueck zum U-Boot undhat Erin dann dahin mitgenommen. Judy und ich sind zu einer Ausstellung rund um den menschlichen Koerper gegangen. Unter anderem waren da auch Ausstellungsstuecke aus Koerperwelten. Und einige der Sachen waren auch zum mitmachen.
Gegen vier haben wir uns dann wieder am Ausgang getroffen und haben den Bus zurueck genommen. Gegen 6 ist unser Zug nach Naperville gefahren. In Naperville hatten wir Karten fuer einen Comedy-Club. Es war nicht das, was ich erwartet hatte. Ich hatte gedacht, dass sich halt jemand auf die Buehne stellt und was witziges erzeahlt.
Aber es war eher spontan-Comedy. Fuenf Personen, eine Frau und vier Meanner. Und wir sollten dann immer zu verschiedenen Situationen Themen vorgeben. War ganz witzig. Aber ich muss sagen, dass ich auch nicht alles verstanden habe. Nicht nur vom sprachlichen her sondern manchmal auch kulturell.
Danach sind wir dann nebenan im Restaurant noch essen gewesen und sind wieder eine Stunde mitm Zug zurueck nach Chicago gefahren. Das heisst, wir mussten noch auf den Zug warten. Draussen! In der Wartehalle vom Bahnhof waren zwar zwei Maenner, aber die Tueren waren abgeschlossen.

Am naechsten Morgen sind Judy und ich noch einmal kurz bei Macy’s vorbeigegangen um uns die Schaufenster anzugucken. Die haben wohl jedes Jahr immer die Fenster zu Weihnachten aufwendig geschmueckt.
Und danach gings dann auch schon zum Bahnhof.
Vom Gefuehl her verging die Rueckfahrt schneller. Ich habe mit Judy bis 12 Uhr an einem Tisch gesessen und Karten gespielt. Danach habe ich mich dann auf meinen Fensterplatz geluemmelt und versucht zu Schlafen. Als gegen 2 dann der Mann neben mir ausgestiegen ist hatte ich dann auch wieder meine zwei Plaetze fuer mich.
Hier angekommen wurden wir von J.D., einem Freund von Bob und Judy, abgeholt. Er hatte am Tag vorher schon mal versucht mein Auto, mit dem wir zum Bahnhof gefahren waren, zu starten, war aber gescheitert. Am Nachmittag sind Bob und ich dann noch mal hingefahren und haben meinem Auto etwas Starthilfe verpasst.
Oh, und ansonsten hatte Bob bevor wir nach Chicago gefahren sind bei der Polizei angerufen und darum gebeten, dass die ab und zu mal beim Haus vorbeigucken. Wie sich herausgestellt hat fahren die nicht nur vorbei, die steigen aus und ueberpruefen, ob auch alle Tueren zu sind. Waren sie nicht. Es gibt eine Tuer die vom Garten aus in die Garage fuehrt, die ist eigentlich immer offen. Die Tuer von der Garage ins Haus haben wir allerdings vergessen abzuschliessen. Passiert hat wenn man nachts um 1 Uhr das Haus verlaesst.
Auf jeden Fall hat die Polizei dann bei den angegeben Kontaktpersonen (Sharon und J.D.) angerufen und gesagt, dass sie gerade im Haus stehen und ueberpruefen ob eingebrochen wurde. Wurde nicht, vor der Polizei hatte noch keiner bemerkt, dass das Haus offen stand.

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