Tag 3 in Vegas

Author: Merle

Morgens Punkt 7 waren wir wieder hellwach. Ich bin mit zur Mathekonferenz zum Frühstück gegangen, weil eine der anderen Garden City Mathelehrerinnen nicht gehen wollte und ich ihre Karte bekommen habe. Das Frühstück war nicht wirklich berauschend und kurz vor der 1-stündigen Ansprache habe ich mich dann auch rausgeschlichen.
An dem Tag (Freitag) habe ich mir für 7 Dollar eine Ganztages-Busfahrkarte gekauft und bin direkt zum anderen Ende vom Strip gefahren, nur um da festzustellen, dass Las Vegas eigentlich erst so gegen 10 Uhr aufwacht. Also habe ich mir ein Starbucks gesucht und mir einen Kaffee bestellt und die Stunde gewartet, bis die Human Body Ausstellung öffnet. (7 Uhr aufgestanden, 7:30 Frühstück, 8:30 in den Bus gestiegen 9:00 angekommen). In der Zeit habe ich Postkarten geschrieben, habe aber noch keine abgeschickt, nur um das schon mal anzukündigen)
Donnerstags hatte ich für Madame Tussauds dankt Studentenrabatt 18 dollar bezahlt, die Human Body Ausstellung hat 35 gekostet. Ich war mir vorher nicht sicher, ob die Körper nur Nachbildungen sind oder echte tote Menschen. Jetzt weiß ichs. Das ist schon etwas skuril, wenn man da an toten Menschen vorbeigeht, die halt alle vorher speziell behandelt wurden. Irgendwie wurde den Körpern das Wasser entzogen und durch Silikon oder etwas ähnliches ersetzt. Und dann kam es halt darauf an, was dargestellt werden sollte, entweder die Muskeln, oder das Adernsystem oder oder oder. Ganz zum Schluss gibt es einen Menschen der in Scheiben geschnitten ist, dass man immer den Querschnitt sehen kann. Alles sehr interessant, aber auch ein bißchen gruselig.
Nachdem ich mit der Ausstellung durch war bin ich den Strip dann von der anderen Seite angegangen. Die Hotels und Casinos sind schon atemberaubend. Unglaublich groß!
Was ich in NewYork ja verpasst habe war in den M&M’s Laden zu gehen, das habe ich jetzt in Las Vegas nachgeholt. Was es nicht alles in Bezug auf M&M’s gibt! Und vor allem M&M’s in allen möglichen Farben.
Abends haben Judy und ich uns dann mit Judy Bruder Rick getroffen. Rick wohnt und arbeitet in Las Vegas und kennt ziemlich viele Leute. Unter anderem Big Elvis, ein Elvis-Imitator, der eindeutig ‘big’ ist, wobei jetzt nur noch die Hälfte im Vergleichzu vor 4 Jahren. Vor 4 Jahren hat er wohl über 450 kg gewogen.
Den haben wir auf jeden Fall persönlich kennengelernt, ich habe ganz in guter alter Elvis-Tradition einen Schal mit Unterschrift geschenkt bekommen und wir haben seine Show gesehen. Der Mann hat schon eine tolle Stimme.
Später haben wir uns noch die ‘Springbrunnen/Fontänen/Wasserspiel-Show’ vorm Bellagio angeguckt (3 mal, jedes mal unterschiedlich).

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