Okt
15
2009
Herbstferien Tag 1 und 2
Author: MerleHallo Ihr da,
im Moment sitzen wir (Judy und ich) im Auto und fahren zurück nach Garden City. Da ich hier kein Internet habe und meinen Blog sowieso nicht bearbeiten kann, weil wir ein Software-Problem haben schreibe ich mal vor.
Und ich trenne das mal in drei Einträge.
Also, hier der erste:
“Hinfahrt und der Berg ruft”
Wir sind am 14.10 nach der Schule Richtung Colorado Springs aufgebrochen. Wir heißt Judy und ich. Bob ist nach Denver gefahren um Judys Bruder Mike bei dessen Arbeit zu helfen.
Die Fahrt nach Colorado Springs dauert etwa 5 Stunden, zwischendurch kommt man durch Gegenden wo außer der Straße nichts von ‘Zivilisation’ zu sehen ist.
Wir sind abends im Hotel angekommen, haben uns etwas frisch gemacht und sind dann zu einem deutschen Restaurant gefahren – ‘Edelweiss’. Wir haben uns beide erstmal angegrinst, weil selbst ich den Akzent von der Bedienung gehört habe. Nachdem wir mitgeteilt haben, dass ich aus Deutschland komme habe ich dann versucht mich ein bißchen mit unserer Bedienung zu unterhalten. Ich fands total toll Deutsche im Ausland zu treffen. Sie war aber nicht sehr kommunikativ, kommt aus Frankfurt und ist seit drei Jahren in Colorado Springs. Das was alles an Unterhaltung.
Das Essen war einigermaßen.
Am nächsten Morgen sind wir dann zeitig aufgestanden und haben uns für ‘den Berg’ fertig gemacht.Bin ich froh, das ich mir eine neue Jacke gekauft habe.
Wir sind mit einem Zug dessen Technik aus der Schweiz kommt auf den Berg getuckert, das hat etwa 1 Stunde gedauert, dabei haben wir aber auch viele Informationen von unserem Zugbegeleiter Kevin bekommen. Wir sind übrigens zum Pike’s Peak, etwa 14000 feet hoch, gefahren. Da wir uns den wirklich schönesten Tag ausgesucht haben konnten wir bis nach Kansas gucken. Es war aber wirklich kalt als wir angekommen sind, und windig. Wir sind also erstmal ins Gebäude gegangen, haben uns für die Kälte gewappnet und sind dann wieder raus gegangen. Haben 10 Minuten draußen Fotos gemacht und uns dann drinnen mit einer heißen Chocolade und einem frisch gemachten Donut wieder aufgewärmt. Wir hatten insgesamt 45 Minuten Zeit bis der Zug wieder losgefahren ist. Das heißt wir hatten dann noch etwa 15 Minuten bis wir wieder einsteigen musste zum Fotos machen und zum umgucken.
Der Ausblick war wirklich atemberaubend schön.
Der nächste Punkt auf unserer Liste war dann ein Besuch bei den Seven Falls, ein Wasserfall, der sich über sieben Ebenen seinen Weg nach unten kämpft. Da der Fahrstuhl zur Aussichtsplattform, von der man den kompletten Wasserfall sehen kann, kaputt war sind wir also erstmal die 183 Stufen hochgelaufen. Das ganz geht über drei Treppen, man muss also nicht alles auf einmal gehen. Wenn man oben ist kann man ein paar Fotos machen, sich umgucken und dann wieder runter gehen. Dabei nicht vergessen, den Leuten die einem entgegen kommen, viel Spaß zu wünschen.
So, und jetzt der weniger ruhmreiche Part der Geschichte. Ich war danach fix und fertig. Ich habe wirklich Gummibeine gehabt, also hat sich meine Hostmum dann alleine auf den Weg nach oben zum Anfang der 7-Falls gemacht und ich habe der weilen unten gewartet. Ich habe mitgedacht und ihr schon mal ein Wasser gekauft, damit sie sich dann erfrischen kann wenn sie wieder unten ankommt.
Zum Schluss haben wir noch ein paar Felsformationen fotografiert. Den Kopf einer Maus, kämpfende Bären und den Kopf von George Washington.
Abends waren wir bei einer Restaurant-Kette namens Olive Garden essen. Ich hatte da definitiv einen der besten Salate meines Lebens. Sehr sehr sehr lecker.
Danach sind wir dann ganz schnell zum Hotel zurück gefahren, um uns unsere Donenrstas-Serien anzugucken. Flash-Forward (die neue Serie von den Machern von Lost) und die neue Staffel von Gray’s Anatomie (jap, ich sehe hier schon die neuen Folgen).























