Okt
28
2009
kein Kommentar
Author: Merle
Okt
28
2009

Okt
28
2009
Soooo,
dann habe ich jetzt also auch mal einen Halloween-Kürbis geschnitzt (versucht zu schnitzen).
Es gab einen Kontest im College, wollte nur mal hin um zu gucken. Habe mich dann zum Mitmachen überreden lassen.
Edit: Ok, auf Grund mehrerer Nachfragen, der jeweils linke Kürbis ist meiner.
Okt
25
2009
Hallo warmes Deutschland,
obwohl wir hier schon winterliche Temperaturen haben ist ja eigentlich gerade Herbst, oder eigentlich ist der schon fast vorbei. Aber ich habe mal ein paar der wenigen bunten Bäume fotografiert.
Freitag waren wir im Dinner-Musical-Thaeter in Dodge City, eine Nachbarstadt, ca. 1 Stunde Fahrt entfernt. Da Judy die Karten Freitag erst reserviert hat haben wir dann an getrennten Tischen gesessen. Ich habe mit drei sehr netten Frauen am Tisch gesessen. Zu Essen gab es eine Suppe vorweg, dann mehr oder weniger warme Nudeln mit Rindfleisch und Erbsen und zum Nachtisch in der Pause gabs Kuchen. Bedient wurden wir von den Darstellern, ich hatte unter anderem Dr. Jekyll, der Freund und Anwalt, die Verlobte von Jekyll und die Geliebte von Hyde.
Samstag sind Judy und ich zu einem Maisfeld-Labyrinth gefahren, ok, zugegeben, es war des letzte Wochenende, dem entsprechend vertrocknet war der Mais auch schon. Und es war nass und glischtig. Neben dem Maisfeld haben sie ein Kürbisfeld gehabt zum selbst sammeln und wir haben einen kleinen Kürbis für 75 cent mitgenommen.
Das waren die spannenden Ereignisse dieses Wochenende…
Okt
17
2009
Tag 4, 17.10 – Museum und Don Quixote
Morgens sind Judy und ich erstmal zu dem Haus von Judys Vater gefahren um mal zu gucken wie die neuen Mieter da so zurecht kommt.
Danach sind wir dann mit Barb und Audry zusammen ins Museum gefahren. Das Museum in dem wir waren ging sehr in die Richtung vom Universum in Bremen. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Was ich gut finde ist, dass es deutlich weniger kostet und ich persönlich fand das auch interessanter.
Im Museum gibt es ein Imax Kino, das ist eine ziemlich große Leinwand, die Sitzreihen sind steil aufgebaut, so dass man das Gefühl bekommt, dass man mitten im Film ist. Wir haben einen Film über die Küste von Afrika geguckt, was passiert, wenn jedes Jahr wieder unglaubliche Sardinenschwärme durch die Wasserströmungen in Küstennähe kommen.
Ansonsten gab es in dem Museum eine Ausstellung über den Körper und Gesundheit, über Dinosaurier (ja und Evolution), über Mineralien und Edelsteine und über Wildtiere. Wir haben nicht alles gesehen und gemacht, dafür hatten wir nicht genug Zeit, aber wir haben eine ganze Menge geschafft.
Abends sind Judy und ich zur Straßenbahnhaltestelle gefahren (etwa 20 Minuten) und sind von da aus nach Downtown gefahren. Was ich ander Haltestelle sehr interessant fand, war dass, man nicht einfach Geld in einen Automaten steckt, ein Ticket bekommt und das dann in sein Auto legt. Man nimmt sich einen kleinen Umschlag, schreibt da das Datum und sein Kenzeichen drauf, steckt Geld rein und steckt das dann in einen Kasten.
In Downtown angekommen haben wir uns auf die Suche nach unserem Theater gemacht. Wir haben Karten für Don Quixote im Internet für 20 Dollar pro Person gefunden. Die Plätze waren sehr gut und wir konnten sehr gut sehen. So, und die ganze Aufführung war ein Ballett. Das war für uns beide das erste Ballett, wir stimmen überein, dass es gut war, das Musicals aber trotzdem besser sind.
Okt
16
2009
Tag 3, 16.10 – Horse Back Riding
Am dritten Tag sind wir dann zu einer Ranch gefahren um zwei Stunden mit 10 anderen Teilnehmern und zwei Führern durchs Gelände zu reiten. Ich hatte das größte Pferd, Socks two und Judy hatte Bob. Wir haben sehr gelacht als uns die Pferde zugeteilt wurden.
Die Tour ging durch einen Park namens ‘Garden of the Gods’. Unglaublich schönes Gelände, die Berge im Hintergrund. Nach einer Stunde habe ich meine Beine deutlich gemerkt. Ich habe sein sehr nettes, ruhiges und vorsichtiges Pferd bekommen. Allerdings auch ein sehr hungriges, wir hatten einige kleine Auseinandersetzungen ums fressen oder geradeaus weiter laufen. Manchmal habe ich gewonnen, manchmal Socks2. Was auch nett war, war, dass ich an zweiter Stelle geritten bin, also direkt hinter Rusty, unserem ‘Scout’. Die ersten 90 Minuten ging es durch relativ einfaches flaches Gelände und die letzte halbe Stunde dann durch Stock und Stein. Nach zwei Stunde war ich mir nicht mehr sicher was passiert, wenn ich vom Pferd steige, hat aber dann doch ganz gut geklappt mit dem gerade stehen.
Danach haben wir uns in einem kleinen Lokal was zu Essen bestellt. In dem Augenblick hat dann mein Hitzestich zugeschlagen. Wir haben da natürlich nicht drüber nachgedacht, dass wir in der prallen Mittagssonne zwei Stunden ohne Schatten durch die Gegend reiten. Also hat Judy ihr Essen aufgegessen, ich habe mir meins einpacken lassen, habe mich ins Auto gesetzt, zwei Aspirin genommen und erstmal geschlafen. Judy hat mich derweilen Richtung Denver gefahren. Als ich ne halbe Stunde später wieder aufgewacht bin gings mir auch wieder gut und wir haben bei einer riesigen Outlet-Mal angehalten und sind erstmal shoppen gegangen. Gut, wir haben jetzt nicht so viel gekaupt, ein paar Socken, zwei Kekse, ein paar Halloween Nudeln und Leckerlies für Sasha, aber Spaß hatten wir auf jeden Fall.
Als wir fertig waren mit gucken sind wir dann nach Denver aufgebrochen um uns im Haus von Mike mit einzunisten.
Okt
15
2009
Hallo Ihr da,
im Moment sitzen wir (Judy und ich) im Auto und fahren zurück nach Garden City. Da ich hier kein Internet habe und meinen Blog sowieso nicht bearbeiten kann, weil wir ein Software-Problem haben schreibe ich mal vor.
Und ich trenne das mal in drei Einträge.
Also, hier der erste:
“Hinfahrt und der Berg ruft”
Wir sind am 14.10 nach der Schule Richtung Colorado Springs aufgebrochen. Wir heißt Judy und ich. Bob ist nach Denver gefahren um Judys Bruder Mike bei dessen Arbeit zu helfen.
Die Fahrt nach Colorado Springs dauert etwa 5 Stunden, zwischendurch kommt man durch Gegenden wo außer der Straße nichts von ‘Zivilisation’ zu sehen ist.
Wir sind abends im Hotel angekommen, haben uns etwas frisch gemacht und sind dann zu einem deutschen Restaurant gefahren – ‘Edelweiss’. Wir haben uns beide erstmal angegrinst, weil selbst ich den Akzent von der Bedienung gehört habe. Nachdem wir mitgeteilt haben, dass ich aus Deutschland komme habe ich dann versucht mich ein bißchen mit unserer Bedienung zu unterhalten. Ich fands total toll Deutsche im Ausland zu treffen. Sie war aber nicht sehr kommunikativ, kommt aus Frankfurt und ist seit drei Jahren in Colorado Springs. Das was alles an Unterhaltung.
Das Essen war einigermaßen.
Am nächsten Morgen sind wir dann zeitig aufgestanden und haben uns für ‘den Berg’ fertig gemacht.Bin ich froh, das ich mir eine neue Jacke gekauft habe.
Wir sind mit einem Zug dessen Technik aus der Schweiz kommt auf den Berg getuckert, das hat etwa 1 Stunde gedauert, dabei haben wir aber auch viele Informationen von unserem Zugbegeleiter Kevin bekommen. Wir sind übrigens zum Pike’s Peak, etwa 14000 feet hoch, gefahren. Da wir uns den wirklich schönesten Tag ausgesucht haben konnten wir bis nach Kansas gucken. Es war aber wirklich kalt als wir angekommen sind, und windig. Wir sind also erstmal ins Gebäude gegangen, haben uns für die Kälte gewappnet und sind dann wieder raus gegangen. Haben 10 Minuten draußen Fotos gemacht und uns dann drinnen mit einer heißen Chocolade und einem frisch gemachten Donut wieder aufgewärmt. Wir hatten insgesamt 45 Minuten Zeit bis der Zug wieder losgefahren ist. Das heißt wir hatten dann noch etwa 15 Minuten bis wir wieder einsteigen musste zum Fotos machen und zum umgucken.
Der Ausblick war wirklich atemberaubend schön.
Der nächste Punkt auf unserer Liste war dann ein Besuch bei den Seven Falls, ein Wasserfall, der sich über sieben Ebenen seinen Weg nach unten kämpft. Da der Fahrstuhl zur Aussichtsplattform, von der man den kompletten Wasserfall sehen kann, kaputt war sind wir also erstmal die 183 Stufen hochgelaufen. Das ganz geht über drei Treppen, man muss also nicht alles auf einmal gehen. Wenn man oben ist kann man ein paar Fotos machen, sich umgucken und dann wieder runter gehen. Dabei nicht vergessen, den Leuten die einem entgegen kommen, viel Spaß zu wünschen.
So, und jetzt der weniger ruhmreiche Part der Geschichte. Ich war danach fix und fertig. Ich habe wirklich Gummibeine gehabt, also hat sich meine Hostmum dann alleine auf den Weg nach oben zum Anfang der 7-Falls gemacht und ich habe der weilen unten gewartet. Ich habe mitgedacht und ihr schon mal ein Wasser gekauft, damit sie sich dann erfrischen kann wenn sie wieder unten ankommt.
Zum Schluss haben wir noch ein paar Felsformationen fotografiert. Den Kopf einer Maus, kämpfende Bären und den Kopf von George Washington.
Abends waren wir bei einer Restaurant-Kette namens Olive Garden essen. Ich hatte da definitiv einen der besten Salate meines Lebens. Sehr sehr sehr lecker.
Danach sind wir dann ganz schnell zum Hotel zurück gefahren, um uns unsere Donenrstas-Serien anzugucken. Flash-Forward (die neue Serie von den Machern von Lost) und die neue Staffel von Gray’s Anatomie (jap, ich sehe hier schon die neuen Folgen).
Okt
10
2009
Hallo warmes Deutschland,
normalerweise gibts in Kansas im Oktober Temperaturen um die 20-25°C. Wir hatten heute eine Höchsttemperatur von 9 Grad, heute morgen gegen 9 Uhr hatten wir -1°C. Morgen solls Schnee geben.
Also waren wir heute eine Jacke kaufen, ich habe ja keine Winterklamotten mitgenommen. Garkeine um genau zu sein.
Ich habe für eine wirklich gute warme Winterjacke plus ein Paar Handschuhe genau 108,50 Dollar bezahlt. Da man das Innenleben rausnehmen kann, als Jacke benutzen, wenden und als Jacke benutzen und die Außenhülle als Jacke benutzen kann habe ich genau genommen 4 Jacken und ein Paar Handschuhe für 108,50 dollar gekauft. Heute war ein sehr schöner Tag
Wer sich jetzt wundert, warum ich nen Pulli anhabe, den hab ich auch neu gekauft, zusammen mit 5 anderen. Man muss ja vorbereitet sein…
Okt
5
2009
Hallo Welt,
wir sind gerade vom Pionier-Sein zurück gekommen. Judy hatte in Wichita ein Mathe-Lehrer-Meeting am Donnerstag und Freitag, Bob und ich haben sie dann da Freitag abgeholt. Von Freitag auf Samstag haben wir die Nacht im Hotel verbracht und sind dann morgens losgefahren um uns um 10 mit den anderen 20 Teilnehmern zu treffen. Wir sind dann gemeinsam zur Ranch gefahren.
Da gabs dann erstmal ein Fotoshooting vor den Planwagen und dann sind wir eingestiegen und etwa eine Stunde gefahren. Im Kreis. Wir sind also wieder bei der Ranch angekommen, haben da ein kleines Mittagessen gehabt (Brötchen, dicke Schinkenscheiben, Käse, Chips [hier gibts ja zum Essen öfter mal Chips dazu]).
Nach dem Essen gings wieder Planwagen fahren, ich durfte mich dann auch mal vorne neben den ‘Fahrer’ setzten. Da wurde ich dann auch direkt zwei mal von einem Pferd angepupst. Pferde pupsen ziemlich lange!
Wir haben dann bei einer kleinen Baumgruppe gehalten und Wassermelone gegessen. Ganz im Pionierstil gabs da auch ein Dixiklo. Faszinierend, was die Siedler so alles hatten ![]()
Nach der Wassermelone haben wir uns dann wieder in unsere Planwagen geschwungen und haben uns auf den Rückweg zur Ranch gemacht. Da haben wir dann unsere Zelte aufgebaut und aufs Essem gewartet. Stilecht überm Lagerfeuer zubereitet. Es gab Maisbrot, Bohnen mit Speck, einen Eintopf mit Rindfleisch und Gemüse, Apfelmus, Kuchen (wir hatten insgesamt 3 Geburtstage innerhalb der letzten Woche) und Nachtisch (Apfel oder Kirsche mit Streuseln). Alles sehr sehr lecker!
Nach dem Essen haben wir dann gemeinsam vorm Feuer gesessen, mit Jeff, unserem Scout Cowboy-Lieder gesungen und wir haben Cowboy-Gedichte von Jeffs Vater vorgetragen bekommen. Dazu gabs Popcorn und Marshmellows vom Feuer.
Ok, kurze Info zu den Geburtstagen, einer davon war Jeff, der hatte gestern Geburtstag. Vorgestern hatte eine Teilnehmerin Geburtstag. Ja und der dritte war Jeffs Vater, der ist letzte Woche 90 geworden.
Ich schätze wir sind etwa um 10 Uhr schlafen gegangen, wir haben zwar im Zelt geschlafen aber stilecht die Luftmatraze weggelassen (oder auch vergessen, wie mans nimmt). Immerhin hatten wir warme Schlafsäcke, es waren nur 9°C.
Heute morgen waren dann auch alle gegen 7 Uhr aus den Zelten raus und haben sich am Feuer aufgewärmt. Zum Frühstück gab es Bacon, Rüherei, Brötchen – ja, alles überm Feuer gekocht.
Wir haben dann noch einen kleines Gottesdienst im Freien abgehalten und wieder Cowboy-Lieder gesungen. Danach durften die Kinder ein Pferd bemalen.
Und wir sind dann schon aufgebrochen, weil wir noch etwa 4 Stunden Fahrt vor uns hatten.
Ach ja, bevor wir zu den Bildern kommen. Im August war ein Deutsches Filmteam da und hat Aufnahmen für eine Doku gemacht, das soll wohl so im Dezember fertig sein. Wenn Ihr das im Fernsehen entdeckt, nehmt es auf ![]()
Das ganze heißt ‘Flint Hills Overland Wagon Trains‘.
Bilder:
1.-3. Auf der Ranch, vor der ersten Fahrt
3a. Planwagen
4.-5. Unterwegs
6.-7. Jeff und sein Pferd
7a. Und so sieht das da wirklich überall aus
8. Knochen
9. Judy hat Besuch
10. Ich habe immernoch keine Ahnung was das ist, es ist auf jeden Fall nicht essbar und heißt irgendwas mit Apfel…
11.-12. Judy und ich mit unseren Metall-Bechern
13.-14. Wieder unterwegs, bei dem zweiten Bild hat die Frau, die das für uns aufgenommen hat hinterher gesagt, dass es ja gut gewesen wäre, wenn ich die Zügel in der Hand gehabt hätte…)
15. Unser Zelt
16.-18. Essen kochen, Essen und Essen essen
19.-20. Ein Bild von müden Füßen und ein Bild vom Bild von müden Füßen
21.-23. Morgens war es wirklich kalt, aber wir waren gut drauf
24. Es gab ja immerhin auch Frühstück
25. Wir mussten dann noch das Zelt abbauen (Insider: mich erinnert das Bild an ein Bild von früher)
26.-27. Ein bemaltes Pferd und ein Planwagen
28. Und zum Schluss ich vor dem Tor zur Ranch
Okt
4
2009
