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Roswell – Nix wie weg…
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Da Thanksgiving auf einen Donnerstag gefallen war, hatten wir durch den Brückentag (Black Friday) ein verlängertes Wochenende. Also beschlossen Tom und ich spontan, einen kleinen Trip zu unternehmen. Samstag morgen ging es los Richtung Süden. Das Ziel: Roswell. Jeder Mensch kennt diesen sagenumwogenen Landeplatz der UFOs. Dort mussten wir hin. Komischerweise konnte kein Nicht-Europäer diese Vorfreude mit uns teilen. “Der langweiligste Platz auf Erden…” war noch das harmlosteste was wir zu hören bekamen. Nichtsdestotrotz mussten wir dorthin. Nach ca. 4h Fahrt (mehr oder weniger geradeaus durch die Wüste) hatten wir Roswell erreicht. Ein Kaff, noch trostloser als die nackte Wüste. Viel mehr als einen Walmart, die üblichen Fastfood Ketten und Motels gibt es hier nicht zu sehen. Wir wollten uns davon jedoch nicht enttäuschen lassen und fuhren direkt nach Downtown um uns das UFO-Museum anzuschauen. Downtown Roswell ist ca. 1 Meile lang und man erkennt es daran, dass die Straßenlaternen wie Alienköpfe aussehen. Dazu gibt es noch 3-4 Geschäfte vollgestopft mit UFO Ramsch und natürlich das Museum. Kostet nur $5 Eintritt, die man allerdings besser investieren könnte. Wenn man das Wort UFO googelt und die ersten 500 Treffer ausdruckt, hat man wahrscheinlich mehr über UFOs gelernt als in diesem Museum… Für Tom und mich gab es nur 2 mögliche Erklärungen. Entweder hatten die Aliens einen wirklich schlechten Geschmack oder sie mussten eine gravierende Panne gehabt haben. Sonst wären sie bestimmt nie in Roswell gelandet! Wir waren froh als es nach weniger als 3h Aufenthalt dort endlich weiter Richtung Carlsbad ging…



