Carlsbad Caverns

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Nach weiteren eineinhalb Stunden Fahrt durch die Wüste kamen wir nach Carlsbad. Es ist immer wieder erstaunlich wie weit ausgetreckt diese kleinen Städte sind. Erst fährt man Stundenlang durch nichts und sieht nichtmal einen Baum für hunderte von Kilometern und dann erstreckt sich eine riesig erscheinender Ort vor einem, der eigentlich Recht klein ist. Hier gibt es definitiv einfach zu viel Platz…

Da wir erst in der Abenddämmerung ankamen, waren die Tropfsteinhöhlen von Carlsbad leider schon zu. Wir nahmen uns also ein Hotelzimmer am Eingang des Nationalparks. Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf die Socken und waren bereits gegen halb 9 am Eingang. Die Höhlen von Carlsbad sind die größten der westlichen Hemisphäre. Wir beschlossen sie vom Eingang aus zu Fuß zur erkunden und nicht direkt mit dem Aufzug in die Haupthöhle zu fahren. Der Weg hinuter ist steil und lang. Aber es lohnt sich definitiv. Noch dazu wenn man einen Geologiestudenten dabei hat. Und die verschiedenen Steine und Konstellationen, die wir unterwegs sehen konnten waren einfach gigantisch. Insgesamt verbrachten wir den kompletten Vormittag unter Tage. Diese Höhle ist definitiv sehenswert!

Gegen Mittag ging es dann zurück Richtung Albuquerque. Wir beschlossen nicht komplett die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg zu fahren. Langsam ging uns die Wüste echt auf die Nerven. Also fuhren wir zurück nach Roswell und von da aus quer durch Lincoln County. Die Landschaft dort ist einmalig schön. Noch dazu weil es in den Bergen das Schneien anfing hatte man das Gefühl durch eine märchenhafte Filmkulisse zu fahren. Die Rückfahrt war zwar länger als gedacht, aber dennoch wesentlich besser, als der Hinweg…

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