Der erste Roadtrip

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Über Fallbreak war es endlich soweit. Mein erster Roadtrip in den USA. Zusammen mit Johnny beschloss ich in den 4 freien Tagen zum Monument Valley, Zion National Park, Hoover Dam und Las Vegas (Vegas, Baby) zu fahren. Schlappe 1600 Meilen in 4 Tagen. Sollte machbar sein :) Also ging es Donnerstagmorgen um kurz vor neun bei ihm los. Da das Wetter es zulies natürlich “oben ohne” Richtung Monument Valley. Die Fahrt dahin war ziemlich cool. Wir fuhren erst Richtung Westen und dann weiter nach Norden. Die Landschaft unterwegs ist recht Abwechslungsreich und gerade bei strahlendem Sonnenschein sehr ansehnlich. Gerade für Europäer ist es gigantisch zu sehen, dass man einfach mal 70km auf einer Straße geradeaus fahren kann ohne dabei mehr als vll. 30 Autos zu sehen. Und natürlich dabei keine Ortschaft oder Stadt zu sehen. Einfach nur Wüste, Wälder, Berge oder auch ganz spannend: nichts. Aber mit guter Musik und schönem Wetter lässt sich das ganz gut aushalten. Faszinierend sind auch die Dinge, die man während der Fahrt so aufnimmt. “Wohnwagen” so groß wie Doppelgelenkbusse, die hinten dran noch einen Landrover Geländewagen ziehen und ein Motorboot auf dem Dach haben. (braucht man auch in der Wüste…) Oder Güterzüge die so 3-4km lang sind und von 15 Diesellokomotiven gezogen werden. Oder Trucks, die 4 andere Trucks transportieren. Würde man auf einer deutschen Autobahn wahrscheinlich eher net finden. Nach ca. 7h Fahrt hatten wir das Monument Valley erreicht. Einfach gigantisch! Kein Foto kann auch nur annähernd beschreiben wie es ist, wenn man auf diese riesigen Steinformationen zufährt. Ich würde definitiv sagen, es ist beeindruckender als der Grand Canyon. Der Eintritt war mit 5$ pro Person auch recht human. Ausgestattet mit einer Karte konnten wir uns nun auf den Weg quer durch den Nationalpark machen. Einige Leute machten schon einen etwas erstaunten Gesichtsausdruck, als wir mit dem Cabrio (immer noch offen) auf die Schotterpisten (oder noch schlechter) zu den einzelnen Aussichtspunkten fuhren. Aber wenn man schon mal da ist… Wo sollte ich auch so schnell einen Geländewagen herbekommen? Die Quittung bekam wir aber hinterher. Zum einen einen leichten Sonnenbrand vom permanenten Offenfahren und das Auto war nicht wiederzuerkennen. Bis in die kleinste Ritze mit rotem Staub bedeckt. Aber der Spass war es definitiv wert! Nach Sonnenuntergang fuhren wir noch 20 Meilen weiter nach Mexican Hat, Utah, um dort zu nächtigen. Der Ort besteht mehr oder weniger aus 3 Motels, einem Restaurant und einer Tankstelle. Aber das Motel war billig und sauber und auch das Restaurant konnte sich sehen lassen! Nach der langen Fahrt war uns sowieso jedes Bett recht…

Am nächsten Morgen sahen wir erstmal wie schön das Motel eigentlich gelegen waren. Da es bei unserer Ankunft schon stockfinster war hatten wir gar nicht gesehen, dass es direkt an einem kleinen Flüßchen mit einer tollen Felslandschaft gelegen war. Nach einem kleinen Frühstück ging es weiter Richtung Vegas. Nochmals vorbei am Monument Valley machten wir uns aber zunächst auf den Zion National Park zu besichtigen…

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