Aug
19
Highlights – Mai
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Der Mai bot neben gigantischem Wetter und dem Ende des Uni Semesters auch noch einen sehr coolen Spontantrip nach Las Vegas. Nachdem die meisten anderen Austauschstudenten schon direkt nach dem Semester nach Hause geflogen waren oder auf Rundreise gingen, musste ich ja noch weiter Arbeiten und verbrachte viel Zeit mit Mathias aus Frankreich. Eines schönen Abends Ende Mai kamen wir auf die etwas verrückte Idee nach Vegas zu fahren. Nachdem wir sehr spontan im Internet ein Hotelzimmer im Luxor für gerade mal 36$ pro Nacht gefunden hatten wurde auch direkt gebucht. Wir packten unsere Sachen und verließen nachts um halb 3 die Stadt. Morgen gegen halb 10 waren wir dann in Vegas und vebrachten ein paar tolle Tage bei Sonnenschein am Pool, beim Feiern und natürlich im Casino. Dieser Trip nach Vegas war definitiv besser als der erste, weil wir mehr Zeit hatten und wir alles ganz gemächlich angehen lassen konnten. Es hat auf jeden Fall eine Menge Spass gemacht und es war schon etwas cooles einfach mal spontan nach Vegas zu fahren…
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Aug
19
Highlights – April
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Der “Adventurous April” bot für mich einige ganz besondere Highlights. Direkt am ersten Wochenende ging es mit 12 Mitstudenten und Freunden zum Tag der offenen Tür der “Trinity Site”. Dieses militärische Spergebiet ist 2mal im Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich. Es ist das ehemalige nukleare Testgeländer des US Militärs auf dem am 16. Juli 1945 die erste Atombombe gezündet wurde. Schon auf der Fahrt zum eigentlichen Ground Zero erkennt man, warum dieses Gelände als Test Site gewählt wurde. Von Bergen umrahmt ist die Trinity Site ein flaches Gelände mitten in der Wüste mit keinerlei besonderen Merkmalen versehen. Am Ground Zero steht ein großer Gedenkstein und rings umher gibt es eine sehenswerte und informative Austellung rund um die Geschichte der Atombombe. Trotz der Unscheinbarkeit des Areals ist es ein beeindruckendes Gefühl am Punkt der ersten Zündung zu stehen und es war schön einen so historisch bedeuteneden Ort zu besuchen.
Mein zweites Highlight hatte ich knapp zwei Wochen später, als wir zusammen mit einem erfahrenen Schützen in die Wüste zum Schießen fuhren. Etwas komisch kamen wir 3 Europäer trotzdem erstmal vor als wir mit unserem amerikanischen Freund zu Walmart fuhren und erstmal ein paar 100 Schuss Munition einkaufen gingen. Das amerikansche Waffenrecht ist echt eine Nummer für sich… Nachdem wir einige Meilen ausserhalb der Stadt in der Wüste anhielten, kam ich mir vor wie im Vorspann von Lord of War. Der komplette Boden war mit leeren Patronenhülsen bedeckt und es lag alles voll von selbstgebastelten Zielscheiben über leere Flaschen bis hin zu alten Fernsehern und anderen Elektrogeräten, die als Zielscheibe genutzt worden waren. Nach einer ausführlichen Einweißung und Sicherheitsbelehrungen durften wir dann der Reihe nach mit verschiedenen Waffen aus dem privaten Arsenal von Gerret schießen. 2 verschiedene Schrotflinten, ein Sturmgewehr und 2 Pistolen. Es war schon ein gewaltiger Eindruck einmal selbst auf den Abzug zu drücken. Und Spass hat es auch gemacht. Dennoch bin ich der Meinung das es Waffen in den USA viel zu einfach zu erstehen gibt und die Gesetze in Deutschland zum Waffenbesitz auf jeden Fall eine große Bereicherung sind. Wer erst mit 21 ein Bier trinken darf sollte nicht mit 18 bei Walmart eine Pumpgun kaufen dürfen…
Ende April gab es dann noch ein schönes musikalisches Highlight. Zusammen mit Tom fuhr ich nach Denver für das Blue October Konzert. Als Vorgruppe spielten Hurricane Bells (bekannt durch den Soundtrack für Twilight – New Moon) und Stars of Track and Field. Durch Zufall lernte ich den Sänger der Hurricane Bells kennen, der uns spontan für das Konzert am nächsten Abend in Albuquerque einlud und uns auf die Gästeliste setzte. Nach dem Konzert warteten wir noch ein wenig vor dem Ausgang und lernten die Jungs von Blue October kennen, die alle sehr nett und aufgeschlossen sind und sich viel Zeit für die noch dagebliebenen Fans für Autogramme, Fotos und Gespräche nahmen. Am nächsten Morgen ging es dann direkt nach ABQ zurück und trotz der vielen Fahrerei war es ein gigantisches Wochenende mit 2 tollen Konzerten!
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Aug
19
Highlights – März
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Das absolute Highlight eines jeden Studenten in den USA im März hat einen Namen, der auch weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist: SPRING BREAK! Normalerweise stellt man sich darunter tausende in Bikini und Badeshorts bekleidete Mädels und Jungen vor, die an einem Strand in Florida, Californien, Texas oder (vor allem bei den unter 21 Jährigen beliebt) Mexico eine Woche lang bis zur Extase feiern und ihre Pause zur Halbzeit des Semesters genießen. Von den zahlreichen Youtube Videos und Erfahrungsberichten, die man so von anderen Studenten bekommt ist Spring Break definitiv das Highlight des Jahres. Auch von meiner Uni zog es viele Stunden nach Cancun, South Padre oder Florida wo auf den größten Spring Break Partys der Welt kräftig abgefeiert wurde.
Leider hatte ich nicht die Möglichkeit eine dieser großen Reisen zu machen, da ich arbeitstechnisch zu sehr eingebunden war um frühzeitige Planungen in Angriff zu nehmen. Also fuhr ich mit 5 weiteren Studenten von meiner Uni für 3 Tage zum Elephant Butte Lake etwa 2 Stunden südlich von Albuquerque. Wir mieteten uns Bungalows mit Seeblick, die dank der geringen Auslastung für ein Appel und ein Ei zu haben waren. Dort verbrachten wir sehr relaxte Tage mit Sonnenbaden am Strand, gemütlichen BBQs und Abende am Lagerfeuer. Da ich natürlich auch das Mexikanische Bade-Feeling genießen wollte, wagte ich mich für ca. 5min in den noch eiskalten See mit max. 14 Grad Wassertemperatur. Hauptsache mal gemacht! Natürlich konnten wir hinterher nicht erzählen, dass wir Snoop Dogg oder David Guette live am Strand erlebt hätten, aber dennoch hatten wir viel Spaß in unserer gemütlichen Runde und definitiv ein tolles Spring Break, an dass ich mich gerne zurückerinnern werde!
Zudem hatte ich direkt am letzten SB Wochenende noch eine tolle Zeit als meine Family zu Besuch kam und wir ein paar tolle Tage zusammen mit meiner Gastfamilie verbringen konnten und ich direkt vor Ort meine neue Umgebung als Tourguide vorstellen konnte.
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Aug
12
Highlights – Februar
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Mein absolutes Highlight im Febuar war die TAOS Conference in Nashville. Nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit ging es am 19.2. zusammen mit Tiffany und Beth von meiner Firma nach Nashville, TN ins gigantische 5* Hotel Gaylord Opryland. Dort trafen wir uns mit Kristen und Danielle, die unser Team verstärkten. TAOS steht für Team Aerospace Operational Solutions und ist Teil einer Airforce Einheit, hauptsächlich für Mediziner. Da wir bereits im November zu einer Besichtigung vor Ort waren kannten wir uns schon einigermaßen in dem gigantischen Hotelkomplex aus und konnten uns recht gut orientieren. Nachdem die Zimmer bezogen waren ging es direkt für Tiffany und mich auf zu ersten Meetings.
Am Abend wurde dann mit unseren Kontaktpersonen bei der Airforce im hoteleigenen Nachtclub auf eine erfolgreiche Konferenz angestoßen. Am nächsten Tag gings dann los. Die nächsten 7 Tage waren dann hauptsächlich arbeiten, arbeiten, arbeiten, Tag nachbereiten, nächsten Tag vorbereiten, mit dem Team ein Bierchen trinken, bissi schlafen und dann das gleiche wieder von vorne. Früh zwischen 6 und 7 gings los bis meistens 23h am Abend. Trotz der Anstrengung eine wundervolle Erfahrung und eine schöne Gelegenheit viele sehr interessante Leute kennenzulernen, die man ansonsten unter Umständen nicht getroffen hätte.
Natürlich war ich froh nach 8 Tagen wieder daheim im eigenen Bett zu schlafen und brauchte erstmal eine Woche Erholung von dem ganzen aber dennoch war es ein absolutes Highlight in Nashville dabei gewesen zu sein!
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Jun
20
Highlights – Januar
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Kann ein Jahr besser starten als mit einem Roadtrip in die Sonne? Genau aus diesem Grund machte ich mich in der ersten Januarwoche mit Ines auf den Weg nach San Diego. Wir fuhren über Silvercity nach Tucson und verbrachten die Nacht dort. Am nächsten Morgen fuhren wir ein wenig durch Tucson und schauten uns den gigantischen Flugzeugfriedhof an. Mehrere 1000 ausrangierte Flugzeuge und Flugzeugteile auf einer riesigen Fläche. Vom Düsenjet bis zum Jumbo war alles dabei. Natürlich mussten wir offen fahren, da die Temperaturen schon entsprechend hoch waren…
Am frühen Abend waren wir in San Diego. Diese Stadt ist der absolute Wahnsinn! Hier könnte ich auf jeden Fall Leben! Am ersten Abend gingen wir ein wenig am Hafen spazieren. Der nächste Tag begann mit einem Frühstück im Seaport Village. Anschließend gings mit der Fähre nach Coronado Island. Dort verbrachten wir ein paar tolle Stunden am Strand und Hafen. Anschließend ging es zum Horton Plaza zum Schaufensterbummel und Abendessen.
Der nächste Tag sollte der super Strandtag werden. Leider war es zu windig und ein wenig zu kalt um sich wirklich hinzulegen und ins Wasser zu gehen. So fuhren wir die Küste entlang nach Norden bis wir plötzlich auf eine mega Nebelwand stießen. Um wenigstens einen schönen Sonnenuntergang zu sehen drehten wir um fuhren zum Mission Beach. Leider waren der Nebel schneller und so setzten wir uns in ein Cafe am Wasser. Abends ging es nochmal ab ins Gaslamp Quarter und die Messehallen von San Diego.
Am nächsten Morgen war schon es schon wieder Zeit Heim zu fahren. Auf dem Rückweg hielten wir eine Nacht bei Chris und seiner Hostmum in Phoenix. Wir aßen zusammen zu Abend und schwätzen bis in die späte Nacht. Am nächsten Morgen machten wir noch einen kleinen Spaziergang und dann gings auch schon wieder ab nach Hause!
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Apr
29
Highlights – Dezember
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Meine Highlights im Dezember waren definitv der Trip nach White Sands im Süden von New Mexico, eine richtige Graduation Feierlichkeit von UNM und natürlich Weihnachten im amerikanischen Stil.
Am 17.12. gings ab mit dem Auto Richtung White Sands (http://www.nps.gov/whsa/). White Sands ist ein riesiges (über 700 km²) großes Dünenfeld aus Gipssand ca. 4h von Albuquerque entfernt. Zusammen mit 6 weiteren Freunden von mir machten wir uns auf den Weg das ganze zu besichtigen. Da wir auf dem Weg ein wenig verloren gingen kamen wir genau an, als der Nationalpark seine Pforten schloss. Also beschlossen wir spontan eine Nacht dort zu verbringen und am nächsten morgen unser Glück erneut zu versuchen.
Früh um 8 waren wir dann die ersten Personen allein auf weiter Flur. Es war gigantisch. Da es nachts schon fror war die oberste Sandschicht mit Eiskristallen besetzt und glitzerte unglaublich im Morgenlicht der aufgehenden Sonne (wie poetisch…). Wir fuhren den ca. 8 Meilen langen Rundkurs quer durch den Nationalpark ab und stiegen zwischendurch an einigen Stellen aus um auf die Dünen zu klettern und Fotos zu machen. Im Sommer kann man sich dort auch Plastikschlitten ausleihen und die Dünen runterrodeln. Mit einigen Kilos Sand in den Schuhen ging es dann im Eiltempo zurück, da wir am selben Abend alle zu Tatiana’s Gradutation Feier gehen wollten.
Abends gegen 18h ging in einer großen Veranstaltungshalle in Albuquerque, die Graduation Feierlichkeiten für einige 100 UNM Studenten los. Es begann mit einem großen Einmarsch der Bachelorstudenten, gefolgt von den Master und PhD Absolventen und Professoren. Sogar der Congressman von New Mexico war anwesened und hielt eine Rede. Alle Absolventen waren in ihre nach Rang gegliederten Roben festlich gekleidet und saßen in der Mitte der Halle, während Eltern, Familie und Freunde auf den Rängen das ganze Spektakel verfolgen konnten. Die ganze Zeremonie dauerte über 3h. Jeder Student wurde mit Namen aufgerufen und bekam sein Diplom überreicht. Anschließend wurde unter tosendem Beifall der Zuschauer die ganze Meute aus dem Saal geleitet. Für mich war es ein schönes Erlebnis mal bei so einer Feierlichkeit dabei zu sein, da es an deutschen Unis ja in diesem Stile nicht zelebriert wird.
Und dann war es auch schon da: WEIHNACHTEN
Der 24.12. wird ja hier nicht wirklich groß gefeiert. Der Tag verlief relativ gewöhnlich bis zum frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir mit dem Auto nach Oldtown und besuchten verschiedene Neighbourhoods um die Luminaria zu sehen. Diese Besonderheit gibt es nur in New Mexico. Dabei werden kleine Papiertüten am Boden mit Sand gefüllt und dann mit einem Teelicht erleuchtet. Diese Lichter werden dann ca. alle 50cm entlang der gesamten Straßen und Wege als Umrahmung gestellt. Zudem sind die meisten Häuser auch festlich mit Weihnachtslichtern dekoriert. Das ganze sieht einfach unglaublich aus! Nachdem wir ca. eine Stunde durch die Kälte gelaufen waren kehrten wir bei Freunden der Familie zum Essen ein. Bei meiner Gastfamilie ist es eine Art Tradition am Christmas Eve verschiedene Freunde zu besuchen und bei ihnen gemeinsam zu Essen und zu Trinken. Insgesamt schauten wir an dem Abend bei 3 verschiedenen Familien vorbei. Es gab alle erdenklichen Köstlichkeiten und jede Menge Leute von Freunden bis Familie waren da. Ich finde das eine sehr schöne Tradition und bin froh, dass ich es miterleben durfte. Gegen Mitternacht waren wir dann wieder zu Hause.
Am nächsten Morgen war dann das eigentliche Weihnachten. Wie auch an Thanksgiving wurde Tom von meiner Familie mit eingeladen Weihnachten mit uns zu verbringen. Am Morgen fuhren wir zu Jessies Mutter zum Frühstücken. Sie macht jedes Jahr ein riesiges Frühstück für ca. 25 Leute aus Familie und Freunden. Gegen Mittag waren wir dann wieder zu Hause und es wurden erstmal kräftig Geschenke ausgepackt. Anschließend wurden einige Spiele gespielt und dann ging es wieder ans Essen
Jede Menge Köstlichkeiten bis man nicht mehr konnte. Gegen frühen Abend war das ganze dann beendet und alle waren glücklich und zufrieden mit ihren gefüllten Bäuchen und tollen Geschenken. Ich fuhr Tom nach Hause und machte mich dann auf den Weg zum Flughafen um Ines abzuholen…
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Apr
29
Jaaaa, er lebt noch….
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Nachdem mein letzter Beitrag ja schon ne ganze Weile her ist und die eigentlichen Geschehnisse noch weiter zurück liegen habe ich beschlossen eine kleine Kurzzusammenfassung der letzten 4 Monate zu machen. In jeden Monat gab es ja gewisse Highlights von denen ich ganz gerne Berichten würde, auch wenn ich das wohl net mehr soo ausführlich machen werde wie teilweise zuvor. Aber natürlich sollt ihr schon erfahren, was ich so die letzte Zeit getrieben habe
Zuerst mal eine gute Nachricht: mir geht es gut! Ich habe noch 2 1/2 Woche Uni dieses Semester und dann wir nur noch gearbeitet. Seit ein paar Wochen habe ich auch einen neuen Job (wird aber in den Highlights mehr zu lesen sein) und genieße mein Leben hier in vollen Zügen. Bevor ich aber schon zu viel anschneide, verweise ich doch lieber auf die Highlights, die ab jetzt in relativ kurzen Zeitabständen folgen werden… Viel Spass beim Lesen!
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Feb
2
Carlsbad Caverns
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Nach weiteren eineinhalb Stunden Fahrt durch die Wüste kamen wir nach Carlsbad. Es ist immer wieder erstaunlich wie weit ausgetreckt diese kleinen Städte sind. Erst fährt man Stundenlang durch nichts und sieht nichtmal einen Baum für hunderte von Kilometern und dann erstreckt sich eine riesig erscheinender Ort vor einem, der eigentlich Recht klein ist. Hier gibt es definitiv einfach zu viel Platz…
Da wir erst in der Abenddämmerung ankamen, waren die Tropfsteinhöhlen von Carlsbad leider schon zu. Wir nahmen uns also ein Hotelzimmer am Eingang des Nationalparks. Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf die Socken und waren bereits gegen halb 9 am Eingang. Die Höhlen von Carlsbad sind die größten der westlichen Hemisphäre. Wir beschlossen sie vom Eingang aus zu Fuß zur erkunden und nicht direkt mit dem Aufzug in die Haupthöhle zu fahren. Der Weg hinuter ist steil und lang. Aber es lohnt sich definitiv. Noch dazu wenn man einen Geologiestudenten dabei hat. Und die verschiedenen Steine und Konstellationen, die wir unterwegs sehen konnten waren einfach gigantisch. Insgesamt verbrachten wir den kompletten Vormittag unter Tage. Diese Höhle ist definitiv sehenswert!
Gegen Mittag ging es dann zurück Richtung Albuquerque. Wir beschlossen nicht komplett die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg zu fahren. Langsam ging uns die Wüste echt auf die Nerven. Also fuhren wir zurück nach Roswell und von da aus quer durch Lincoln County. Die Landschaft dort ist einmalig schön. Noch dazu weil es in den Bergen das Schneien anfing hatte man das Gefühl durch eine märchenhafte Filmkulisse zu fahren. Die Rückfahrt war zwar länger als gedacht, aber dennoch wesentlich besser, als der Hinweg…
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Feb
2
Roswell – Nix wie weg…
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Da Thanksgiving auf einen Donnerstag gefallen war, hatten wir durch den Brückentag (Black Friday) ein verlängertes Wochenende. Also beschlossen Tom und ich spontan, einen kleinen Trip zu unternehmen. Samstag morgen ging es los Richtung Süden. Das Ziel: Roswell. Jeder Mensch kennt diesen sagenumwogenen Landeplatz der UFOs. Dort mussten wir hin. Komischerweise konnte kein Nicht-Europäer diese Vorfreude mit uns teilen. “Der langweiligste Platz auf Erden…” war noch das harmlosteste was wir zu hören bekamen. Nichtsdestotrotz mussten wir dorthin. Nach ca. 4h Fahrt (mehr oder weniger geradeaus durch die Wüste) hatten wir Roswell erreicht. Ein Kaff, noch trostloser als die nackte Wüste. Viel mehr als einen Walmart, die üblichen Fastfood Ketten und Motels gibt es hier nicht zu sehen. Wir wollten uns davon jedoch nicht enttäuschen lassen und fuhren direkt nach Downtown um uns das UFO-Museum anzuschauen. Downtown Roswell ist ca. 1 Meile lang und man erkennt es daran, dass die Straßenlaternen wie Alienköpfe aussehen. Dazu gibt es noch 3-4 Geschäfte vollgestopft mit UFO Ramsch und natürlich das Museum. Kostet nur $5 Eintritt, die man allerdings besser investieren könnte. Wenn man das Wort UFO googelt und die ersten 500 Treffer ausdruckt, hat man wahrscheinlich mehr über UFOs gelernt als in diesem Museum… Für Tom und mich gab es nur 2 mögliche Erklärungen. Entweder hatten die Aliens einen wirklich schlechten Geschmack oder sie mussten eine gravierende Panne gehabt haben. Sonst wären sie bestimmt nie in Roswell gelandet! Wir waren froh als es nach weniger als 3h Aufenthalt dort endlich weiter Richtung Carlsbad ging…
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Feb
2
Thanksgiving
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Das nächste Fest was anstatt war Thanksgiving. Meiner Meinung nach ist das der geheime Startschuss für das vorweihnachtliche Schlemmen. Ab dann kann man seine Waage schonmal im Keller verstecken und braucht sie bis Mitte Januar gar nicht mehr rausholen…
Der Tag begann mit einem gemütlichen Frühstück… Ab Vormittags wurde dann in der Küche eifrig gekocht, gemixt und geknetet. Wie schon oben erwähnt, geht es bei Thanksgiving hauptsächlich ums Essen. Und natürlich das gemütliche Beisammensein unter Freunden und Familie. Gegen Mittag holte ich Tom von zu Hause ab, der von meiner Family eingeladen war, dass Fest mit uns zu verbringen. Nach und nach kamen noch einige Freunde und Verwandte hinzu. (hier spielt es nicht so wirklich eine Rolle wer kommt. Wer da ist, wird willkommen geheißen und gehört dann dazu.) Am frühen Nachmittag wurde dann gegessen. Oder besser geschlemmt. Natürlich gab es den schon mit Spannung erwarteten Turkey. Dazu selbstgemachte Preiselbeersoße, grünen Sparge, Kartoffelbrei, dunkle Soße, Schweinefilet, Süßkartoffeln und noch einiges mehr. Im Anschluss daran gab es Kaffee und Kuchen bis schließlich keiner mehr Essen konnte. Das ganze Essen zog sich bis in den frühen Abend hinein. Danach wurde noch zusammengesessen, erzählt und Spiele gemacht.
Auf Abendessen wurde dann aber doch verzichtet…
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